Plenum/Meeting minutes/2026-07-25
From CoMakingSpace Wiki
Berichte seit dem letzten Treffen
- Eine Anleitung zur Organisation eines Introduction-Days (Tag voller Einführungen für Geräte) befindet sich im Wiki. Jede Person ist eingeladen das zu organisieren. Vorteile: Neue Tutoren können ausgebildet werden, viele neue Einweisungen für Mitglieder
- Esther, Adam und Andy bilden ein Team Workshops
- Koordinieren und helfen bei der Planung und Umsetzung
- Jede Person mit einer Workshopidee, die man selbst durchführen möchte, kann auf eine Person im Team zugehen.
- Aktuell mit Organisation vom (Sendung mit der) Maus-Tag am 3.10. beschäftigt
- Kostenlose Workshops für Kinder: Dinos bauen, Kartenspiel designen, Tischtennisschläger bauen, Stempel designen, Schlüsselanhänger basteln
- Für die Holzwerkstatt soll es temporäre Lagerflächen geben. Diese werden gekennzeichnete Flächen unter den Arbeits-/Werktischen. Dort können zukünftig Projekte bis zu max. 2 Wochen lagern, wenn sie einen Parkschein haben. Neo arbeitet das weiter aus. Falls das Konzept gut funktioniert, kann es auf weitere Gewerke ausgebreitet werden.
- Philipp erstellt aktuell für alle Räume, Ecken, Geräte und Werkzeuge einheitliche Schilder.
- Die Beleuchtung in der Werkstatt wird aktuell verbessert. Mehr Infos im Issue #404
AG 1 – Sauberkeit im Space
- Der Elektronikraum sowie der Gemeinschaftsraum sollen einen extra Akku-Staubsauger, Handfeger und Restmüll bekommen -> Adam schickt Angebote/Links an die Geschäftsführung
- Regelmäßiges Saugen des Bodens soll Norm werden
- Kürzere Wege zu den Reinigungstools
- Neue Norm: Die letzten 15 Minuten der Öffnungszeiten werden zum gemeinsamen Aufräumen des Spaces genutzt -> Aufsichtspersonen leiten das ein
- Alle Anwesenden beteiligen sich, auch Schlüsselmitglieder, die anschließend noch bleiben
- Früher Gehende werden gebeten ebenfalls 10-15 Minuten aufzuräumen und das einzuplanen
- Idee: Schilder, wie welcher Bereich nach dem Saubermachen auszusehen hat. Zum Beispiel für den Seminarbereich, die Küche…
- Einiges an Elektromüll hat sich neben sonstigen Müll angesammelt. Neo und Michael G. kümmern sich um die Entsorgung
AG 2 – Grundriss
- Arbeit schließt an der AG 5 vom letzten Treffen an
- Um verschiedene Grundrissentwürfe möglichst objektiv bewerten und vergleichen zu können, wurden zunächst Erfolgskriterien definiert. Aus diesen werden Designprinzipien, Guidelines und Rahmenbedingungen für die weitere Planung abgeleitet
- Neue Grundrisse und Ideen werden im Issue #433 vorgestellt und diskutiert
Erfolgskriterien neuer Grundriss
Muss-Kriterien (Unterpunkt: Messbarkeit)
- Arbeitsschutz wird vollständig eingehalten
- Gesetzliche Vorgaben, Fluchtwege, Brandschutz, Sicherheitsabstände und Maschinenabstände werden eingehalten
- Gefährdende oder stark störende Tätigkeiten beeinträchtigen andere Arbeitsbereiche möglichst nicht
- Tätigkeiten mit Staub, Lärm, Geruch, Funkenflug, Farben usw. sind räumlich getrennt oder wirksam abgeschirmt
- Arbeitsbereiche sind klar erkennbar und eindeutig organisiert
- Nutzende finden Bereiche, Werkzeuge und Materialien schnell und ohne lange Suche
- Notwendige Lauf- und Fluchtwege bleiben jederzeit frei
- Mindestbreiten werden eingehalten und Verkehrswege werden nicht als Lagerfläche genutzt
Soll-Kriterien (Unterpunkt: Messbarkeit)
- Thematisch zusammengehörige Gewerke liegen möglichst nah beieinander
- Häufige Material- und Personenwege werden möglichst kurz gehalten
- Flächen werden effizient genutzt
- Kein Bereich nimmt dauerhaft mehr Platz ein als zwingend notwendig. Zusätzlich beanspruchte Flächen können bei Bedarf wieder reduziert oder umgenutzt werden
- Maßnahmen zur Reduzierung gegenseitiger Störungen werden getroffen
- Arbeitsbereiche ermöglichen konzentriertes Arbeiten trotz paralleler Nutzung der Werkstatt
- Die Werkstatt wird möglichst barrierearm gestaltet
- Arbeitsbereiche und wesentliche Infrastruktur sind möglichst barrierearm erreichbar und nutzbar
- Jeder Bereich verfügt – abhängig von seiner Nutzung und Beliebtheit – über ausreichend Arbeitsfläche
- Für typische Arbeitsabläufe steht ausreichend Arbeitsfläche zur Verfügung, ohne andere Bereiche einzuschränken
Kann-Kriterien (Unterpunkt: Messbarkeit)
- Für einzelne Gewerke können Erweiterungsflächen vorgesehen werden
- Reservierte oder flexibel nutzbare Flächen sind vorhanden
- Für zukünftige neue Gewerke kann Platz vorgesehen werden
- Freie Flächen oder geeignete Infrastruktur ermöglichen eine spätere Integration
Designprinzipien neuer Grundriss
- Die Sicherheit von Nutzenden hat Vorrang vor einer möglichst hohen Flächenausnutzung
- Flächen dienen primär der gemeinschaftlichen Nutzung und nicht der dauerhaften Belegung einzelner Personen oder Gewerke
- Arbeitsbereiche mit häufigem Material-, Werkzeug- oder Personenaustausch liegen möglichst nah beieinander
- Lärm-, Staub-, Geruchs- oder Schmutzquellen werden räumlich getrennt oder durch geeignete Maßnahmen abgeschirmt
- Die Struktur der Werkstatt soll leicht verständlich sein, sodass sich auch neue Nutzende schnell orientieren können
- Umbauten sollen möglichst in sinnvollen Etappen erfolgen, ohne den laufenden Werkstattbetrieb unnötig einzuschränken
Guidelines neuer Grundriss
Wege
- Hauptlaufwege besitzen eine Mindestbreite von 1,20 m
- Laufwege werden gekennzeichnet und dauerhaft freigehalten
- Wo möglich werden zwei voneinander unabhängige Fluchtwege eingeplant
- Häufig genutzte Wege sollen möglichst kurz sein
Arbeitsplätze
- • Damit Nutzende gut arbeiten können, sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- unterschiedliche oder höhenverstellbare Arbeitshöhen
- gute Beleuchtung
- häufig benötigte Werkzeuge und Materialien in unmittelbarer Nähe
- Maßnahmen zur Verringerung gegenseitiger Störungen
Lagerung
- Gewerke können über einen eigenen Lagerbereich für gewerkespezifische Materialien verfügen und ebenfalls für private Lagerbereich, sofern eine Lagerung nur temporär ist und die Materialien nicht im Lagergang stehen sollten
- Verbrauchsmaterialien sollen möglichst nahe am jeweiligen Einsatzort gelagert werden
- Selten benötigte Materialien werden außerhalb der eigentlichen Arbeitsbereiche gelagert
Weitere Aspekte
- Arbeitsbereiche lassen sich möglichst einfach reinigen
- Maschinen und Einrichtungen können gewartet werden, ohne andere Bereiche unnötig einzuschränken
- Aufsichtspersonen können die relevanten Arbeitsbereiche möglichst gut überblicken
Planung und Umsetzung
- Jede Änderung oder jeder Umbau soll für alle unmittelbar betroffenen Bereiche einen erkennbaren Mehrwert schaffen
- Änderungen sollen möglichst schrittweise umgesetzt werden
- Die Detailplanung der einzelnen Gewerke erfolgt durch die jeweiligen Nutzenden. Dafür soll es für jeden neuen Arbeitsbereich mindestens ein Treffen geben
- Für neue Gewerke werden frühzeitig die notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt:
- verfügbare Fläche
- Sicherheitsanforderungen
- Elektrik
- Budget
Action Items
- Auf Slack oder Telegram zur Idee mit den Schildern, wie was im aufgeräumten Zustand auszusehen hat, äußern
- Grundrisse im Issue #433 vorstellen und mitdiskutieren