Difference between revisions of "Trockenbau"

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* OSB-Platten 2500{{x}}675{{x}}12 mm mit Nut & Feder
 
* OSB-Platten 2500{{x}}675{{x}}12 mm mit Nut & Feder
* unterste Platten sollen nicht den Boden berühren - 8 mm Klötzchen unterlegen, mit Keilen waagerecht ausrichten (schwierig, Wasserwaage bündig auf die rauen Kanten der OSB-Platten aufzulegen)
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* unterste Platten sollen nicht den Boden berühren - ''viele'' mm starke Klötzchen unterlegen, mit Keilen waagerecht ausrichten (schwierig, Wasserwaage bündig auf die rauen Kanten der OSB-Platten aufzulegen)
* Schnellbauschrauben 25 mm, Feingewinde
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** unser Boden ist sehr unregelmäßig - aber wenn diese erste Reihe hängt, ist das schlimmste überstanden!
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* Schnellbauschrauben 25 mm, Feingewinde für CW-Profile
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** Türaussteifungen (UA-Profile) sind deutlich dicker und brauchen Schrauben mit Bohrspitze (vorbohren mit 2 oder 3 mm ist trotzdem ratsam)
 
* 10 cm Schraubenabstand von Boden und Decke (nicht in UW-Profile schrauben)
 
* 10 cm Schraubenabstand von Boden und Decke (nicht in UW-Profile schrauben)
 
* Schraubenabstand max 20 cm
 
* Schraubenabstand max 20 cm

Latest revision as of 10:18, 28 November 2019

Falls wir in eine unausgebaute Halle ziehen, werden wir selbst Wände einziehen müssen - was sind dafür die Optionen?

Noch sehr unvollständig! Bringt euch gerne ein, wenn ihr Erfahrung habt!

Aufbau

  • Metallständerwerk, 100 mm Breite
    • dickere Wände können besser isoliert werden, Hauptkostenfaktor scheint der Dämmstoff zu sein (linear - 2,5fache Dicke ist 2,5fach teurer)
    • laut Hornbach-Zusammenfassung schluckt eine 100-mm-Wand mit 040er Dämmstoff bis zu 52 dB
  • zur Schallentkopplung Dichtungsband zwischen Ständerwerk und festen Mauern/Boden/Decke
  • Achsabstand der vertikalen Ständer möglichst an Dämmstoff-Mattenbreite anpassen -> 625 mm
  • einfache Beplankung mit 12 mm starken OSB-Verlegeplatten
  • Wandstärke = Metallprofile + 2x OSB = 124 mm
  • Wände werden bis zu Stahlträgern unter der Hallendecke durchgezogen, da es viel zu teuer wäre eine neue Decke einzuziehen

1. Schritt: UW-Profile (Decke)

Unter unsere Decken-Holzbalken müssen in möglichst gerader Linie UW-Profile geschraubt werden.

Anordnung beachten, damit sinnvolle T-Verbindungen entstehen: Wandverbindungen - Anordnung UW-Profile.png

  • wo zwei Profile rechtwinklig aufeinanderstoßen muss eine Lücke von 12 mm gelassen werden, in die später eine OSB-Platte passt
  • Zuschnitt der Profile mit Blechschere oder Bügelsäge, NICHT flexen!
  • jedes Profil mit Dichtungsband (schwarze Rollen) bekleben
  • Schrauben min. 35 mm lang
    • falls Senkköpfe von Spax-Schrauben die Profile verziehen bitte mit den "Profidepot"-Panheadschrauben arbeiten!


2. Schritt: UW-Profile (Boden)

Die Position der Profile am Boden muss anhand denen an der Decke ausgerichtet werden (Lot oder Vertikallaser), damit die Wand gerade steht, und mit Dübeln im Boden verschraubt werden.

  • wo zwei Profile rechtwinklig aufeinanderstoßen muss genau wie an der Decke eine Lücke von 12 mm gelassen werden, in die später eine OSB-Platte passt

zukünftige Tür-Positionen zunächst großzügig freilassen, noch nichts "passend" zuschneiden sondern lieber ein Profil weniger anbringen - die Türbreiten stehen aktuell noch nicht fest

  • Zuschnitt der Profile mit Blechschere oder Bügelsäge, NICHT flexen!
  • jedes Profil mit Dichtungsband (schwarze Rollen) bekleben
  • 6x30er Dübel, 4x40er Panheadschrauben
    • falls der Boden beim Bohren aufplatzt lieber erstmal mit 5er Bohrer anfangen!

3. Schritt: CW-Profile (Wandanschluss)

Das erste senkrechte Profil einer neuen Trockenbauwand wird an die bestehende Mauer (bei uns Holzbalken) geschraubt. Vorher kann es ggf. schon als "Lineal" dienen um vor dem Zuschneiden sicherzustellen, dass die Wandhöhe überall gleich ist!

  • Zuschnitt mit der Blechschere: 15-20 mm Luft im oberen UW-Profil lassen
  • Schraubenabstand: 50 cm
  • das Profil kann entweder einfach in den UW-Profilen stecken oder damit vercrimpt werden

4. Schritt: CW-Profile ("freistehend")

Ständerabstand.png

  • Ständerabstand ("Zwischenraum"): wenn möglich 62.5 cm
    • Fixpunkte geben uns Stellen vor, an denen wir mit dem Messen anfangen müssen (s. Skizze)!
  • für eine Tür werden zunächst zwei Ständer ausgelassen (Ständerabstand am Boden: 187.5 cm), die genauen Breiten unserer Türen sind noch unklar
  • Zuschnitt mit der Blechschere: 15-20 mm Luft im oberen UW-Profil lassen (kann bei konstanter Wandhöhe gut von einem Helfer vorbereitet werden)
  • die Profile werden mit den UW-Profilen an Boden und Decke vercrimpt, NICHT verschraubt!

5. Schritt: Beplankung

Wir machen zunächst nur eine Seite jeder Wand "zu": Dämmung und Kabel kommen später noch rein! Bitte möglichst mit den Seiten anfangen, auf die eine Ecke oder T-Verbindung stoßen muss:

Anordnung der CW-Profile und der OSB-Beplankung an einer Ecke Anordnung der CW-Profile und der OSB-Beplankung an einer T-Verbindung

  • OSB-Platten 2500 × 675 × 12 mm mit Nut & Feder
  • unterste Platten sollen nicht den Boden berühren - viele mm starke Klötzchen unterlegen, mit Keilen waagerecht ausrichten (schwierig, Wasserwaage bündig auf die rauen Kanten der OSB-Platten aufzulegen)
    • unser Boden ist sehr unregelmäßig - aber wenn diese erste Reihe hängt, ist das schlimmste überstanden!
  • Schnellbauschrauben 25 mm, Feingewinde für CW-Profile
    • Türaussteifungen (UA-Profile) sind deutlich dicker und brauchen Schrauben mit Bohrspitze (vorbohren mit 2 oder 3 mm ist trotzdem ratsam)
  • 10 cm Schraubenabstand von Boden und Decke (nicht in UW-Profile schrauben)
  • Schraubenabstand max 20 cm
  • möglichst weit weg von den Nuten schrauben - gerade bei den ersten Platten verziehen sich die Ständer noch leicht!
  • Nut und Feder (bzw splittrige Kanten) erschweren zwar die exakte Ausrichtung, verzeihen aber auch einiges

Die Plattenstöße auf der gegenüberliegenden Wandseite müssen dann versetzt angeordnet werden, sowohl in der Höhe als auch in der Breite! Unten also mit halb breiten und langen Platten beginnen.

Materialien

Wir sollten vor allem Kosten, Stabilität und Brandschutz berücksichtigen.

  • Ständerwerk
    • Holz
      • Stabilität: Nachteil laut Micha B. - arbeitet weiter, dadurch können die Platten reißen!
      • Brandschutz: brennbar! laut Internet trotzdem irgendwie auch brandbeständig verbaubar?!
      • Kosten: ab 6,20 €/m (100x100 mm)
    • Metallprofile
      • Stabilität: bleibt im Gegensatz zum Holz konstant
      • Brandschutz: nicht brennbar
      • Kosten: ≤ 2 €/m [1] -> entspricht angeblich 3-7 €/m² [2]
  • Plattenmaterial
    • OSB-Platten
      • UPDATE (Details später): wir werden wohl einfach OSB-Verlegeplatten nehmen! Brandschutzanforderungen existieren in unserer Halle **nicht.**
      • wir könnten etwas Geld sparen und dünne Platten verwenden, oder (lieber) etwas dickere
    • Gipskartonplatten
      • Stabilität: weniger als Gipsfaserplatten
      • Brandschutz: "nicht brennbar"
      • Kosten: Bauhaus 2,33 €/m² (12,5 mm) (generell angeblich 3-5 €/m² [3])
    • Gipsfaserplatten
      • Stabilität: "stabil, extrem belastbar und widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen" [4]
      • Brandschutz: "geeignet für: Bauschutz, Feuerschutz" [5]
      • Kosten: Bauhaus 6,65 €/m² (12,5 mm)
    • Schallschutzplatten
      • bei Bauhaus nur sehr teure (> 10 €/m²) - keine Option
      • Stabilität:
      • Brandschutz:
      • Kosten: angeblich 3-5 €/m² [6]
    • Feuerschutzplatten
      • gewöhnliche Gipskartonplatten auch nicht brennbar, diese aber mit "gutem Gefügezusammenhalt unter Brandeinwirkung" - wirklich nötig?
      • Stabilität: wie Gipskarton?
      • Brandschutz: nicht brennbar, "guter Gefügezusammenhalt unter Brandeinwirkung"
      • Kosten: Bauhaus 4,29 €/m² (12,5 mm)
    • Verbundplatten
      • (bisschen) Dämmung/Schallschutz schon inklusive - dadurch aber nur noch zum Anbringen auf bestehender Wand geeignet??
      • Stabilität: wie Gipskarton?
      • Brandschutz: EPS dürfte unter Hitze schnell unangenehm werden...
      • Kosten: Bauhaus 6,47 €/m² (30 mm)
  • Dämmstoff - "je kleiner die Wärmeleitgruppe/-stufe, desto besser die Wärmedämmung" [7]
    • Mineralwolle WLG 037
      • "eignet sich besonders für Trennwände mit Schall- und Brandschutzanforderungen. [...] zeichnet sich [...] durch ihre guten wärmedämmenden Eigenschaften aus" [8]
      • Stabilität: N/A
      • Brandschutz: nicht brennbar
      • Kosten: Bauhaus 1,95 €/m² (40 mm) bis 4,90 €/m² (100 mm)
    • Untersparrenfilz WLG 031 (vlieskaschierter Filz aus Glaswolle)
      • für die Hallendecke? was sind die Vorteile ggü der normalen Mineralwolle?
      • Stabilität: N/A
      • Brandschutz: nicht brennbar, Euroklasse A 2
      • Kosten: Bauhaus 8,55 €/m² [9]


  • Türen & drumherum
    • Türsturzprofile: Bauhaus > 5 €/m [10]
    • Zargen (860x1980): Bauhaus 61,50 (125 mm Wandstärke)
    • Türen (860x1980): Bauhaus ab 26,50 € inkl. Bundbart-Schloss, ohne Drücker [11]
    • Drückergarnituren: Bauhaus ≤ 10 € [12]

Option: Deckenhohe Ständerwände

Aktueller Plan - es gibt zwei große Stahlträger im Abstand von ca 4 und 9,4 m zur Südwand, darunter montieren wir Holzbalken (einfaches Fi/Ta-Rahmenholz) und daran die UW-Profile.

(Bild)
pro:

  • vergleichsweise günstig
  • einfach zu bauen
  • bestehende Wände werden einbezogen

con:

  • benötigt zusammenhängendes stabiles Deckenmaterial, um die Profile anzuschrauben (gelöst durch Nutzung der vorhandenen Stahlträger, dadurch aber keine Flexibilität im Grundriss)
  • Körperschall wird über Dach und Stahlträger übertragen
  • unveränderter Wärmeverlust durch Fenster und evtl. Decke

Hiermit müssten wir eigentlich glücklich werden und trotzdem den Preis im Rahmen halten (125 mm Gesamtstärke bei 4 m durchschn. Deckenhöhe):

Ständermaterial: Metallprofile

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Boden/Decke: UW-Profil 100 mm ProBau: 1,40 €/m -> 0,70 €/m² Wand Hornbach: Knauf "dB"-Profil mit erhöhtem Schallschutz, 1,87 €/m -> 0,94 €/m² Wand
vertikal: CW-Standprofil 100 mm Knauf "dB" 3,5 m: 2,17 €/m -> bei 625er Abstand (= 1,6 m/m²) ca. 4 €/m² Wand (mehr als 3,50 €/m² durch nötige Verlängerung: Überlappung von 1 m vorgeschrieben [13])
Türöffnungen (oberhalb): Türsturzprofil 100 mm 10,15 €/Stück -> 10,15 € pro Tür <??>
Türöffnungen (seitlich): 1) UA-Aussteifungsprofil 100 mm 6,42 €/m -> 51,36 € pro Tür (wirklich bis zur Decke einzubauen?) <??>
Türöffnungen (seitlich): 2) Türpfostensteckwinkel 100 mm 15,45 €/4 Stück -> 15,45 € pro Tür <??>

Plattenmaterial: möglichst stabil in den unteren 2 m, darüber günstigere Variante

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
unten: Gipsfaserplatten 12,5 mm Hornbach: Fermacell 1500x1000 mm (6,30 € / m²)
oben: Gipskartonplatten 12,5 mm Knauf 2000x600 mm: 2,33 €/m² -> s.o. - 2,33 €/m² Wand

Türen (s. auch #Materialien)

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Zargen: 125 mm Wandstärke 61,50 € <??>
eigentliche Türen ab 26,50 € <??>
Drückergarnituren ≤ 10 € <??>

Sonstiges

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Dämmstoff: WLG 037, 100 mm 4,90 €/m² <??>
Dichtungsband 95 mm 0,58 €/m -> mind. 1,16 €/m² Wand (nur Decke/Boden, zzgl. Stöße an andere Wände) Hanfdämmstreifen 100 mm (Bauhaus: 0,59 €/m) - Nachteil: klebt nicht selbst, daher schwerer verwendbar?
  • Kleinkram - Schnellbauschrauben für versch. Profile, Niete für Verlängerungen, ...?

Gesamtkosten Bauhaus: ca. 20,50 € pro m² Wand plus 175 € pro Tür plus Kleinkram

Gesamtkosten günstigste Alternativen: ??

Rechenfallen:

  • CW-Profile sollen sich zur Verlängerung stark überlappen [14] - Reststücke < 1 m nicht mehr realistisch nutzbar!
  • Deckenhöhe nicht bei allen Wänden konstant - Schrägen könnten mehr Plattenmaterial schlucken, falls Reststücke nicht nutzbar sind
  • Plattenmaße geben die Wandeinteilung ein Stück weit vor - z.B. "Gipsfaserplatte bis 2 m Höhe" nicht unbedingt genau möglich

Option: Raum im Raum

(Bild)

Details: rechts aufklappen -->


pro:

  • beste Dämmung (Schall und Wärme)
  • unabhängig vom Deckenmaterial baubar

con:

  • teuer
  • spezielle Bauteile nicht im Baumarkt zu finden
  • aufwendigerer Aufbau
  • sämtliche Elektrik müsste von bestehenden Wänden und Decken verlagert werden
  • Platzverlust entlang bestehender Wände

Kosten- und Materialschätzung:

  • Decke:
    • UA-Doppelprofil 150 (Achsabstand 500 mm, also 2 m/m²) => bisher kein Preis gefunden, ca. doppeltes Aussteifungsprofil = 20 €/m = 40 €/m²?
    • Platten: beidseitig je 1x Knauf Diamant 12,5 mm (möglichst leicht) => 6,63 €/m² x2 = 13,26 €/m²
    • Dämmmaterial wie in Wänden - müsste allerdings zugeschnitten werden! => 4,90 €/m² bei Bauhaus, s.o.
  • Wände:
    • Systemstützen alle 4 m => ca. 20 Stück benötigt, Kosten je ca. 200 € = 4000 €!
    • dazu ähnliche Wandkosten wie deckenhohe Ständerwand - etwas reduziert, da Raumhöhe 3,4 m (Fensterhöhe) statt durchschn. 4 m

==> Mehrkosten ca. 14000 € - viel zu viel!! Eine feinere Schätzung wäre jetzt Zeitverschwendung, außerdem...

PROBLEM: selbst bei extrem geringem Eigengewicht der Decke und Verwendung der stärksten Knauf-Profile ist unser geplanter Gemeinschaftsraum bereits zu groß! Maximale Spannweite 7,5 m, realistisch eher 6,6 m inkl. Dämmstoff und doppelter beidseitiger Beplankung (Quelle: Knauf-PDF "Cubo Raum-in-Raum-Systeme", S. 6). Außerdem müssen in Längsrichtung mindestens an einer Stelle Aussteifungen angebracht werden, z. B. schräg angebrachte UA-Profile von außen gleiches PDF, S. 14)

Das Prinzip "Raum im Raum" ließe sich allerdings auch begehbar realisieren und könnte später eventuell eine interessante Option zur Abkapselung besonders lauter oder empfindlicher Maschinen darstellen.

Fazit: viel zu teuer, Gemeinschaftsraum bereits zu groß für die max. Spannweite der Profile

Option: abgehängte Decke mit Ständer- und Bestandswänden

Details: rechts aufklappen -->


pro:

  • könnte weniger strikte Anforderungen an die Hallendecke stellen als deckenhohe Wände
  • etwas bessere Schall- und Wärmedämmung als deckenhohe Wände?

con:

  • vermutlich immer noch recht teuer
  • inkonsequente Umsetzung des "Raum-im-Raum"-Prinzips - bei weitem nicht so effektiv
  • Nachteile der deckenhohen Wände bleiben im wesentlichen erhalten

Je nach Beschaffenheit der Hallendecke könnten wir zu dieser Option gezwungen sein, da sie wesentlich günstiger als "Raum im Raum" sein dürfte - vor allem unklar: Wie würden die Wände enden? Könnten sie die Decke stützen, oder muss im Gegenteil die Decke die Wände aufrecht halten?

Prinzip: Grundprofile an Abhängern unter die Hallendecke, darunter Tragprofile (dichter beieinander)

  • Abhängtiefe am höchsten Punkt des Daches: nach aktueller Planung 4,60 - 3,40 = 1,20 m (abzüglich Stärke des Profilrosts)
  • Grundprofile = Tragprofile = "CD-Deckenprofile"?

Kosten- und Materialabschätzung:

  • Abhänger
    • je nach Deckengewicht mindestens alle 90 cm montieren (1)
    • Direktabhänger nur bis 12,5 cm möglich (2)
    • "Draht mit Öse"-Schnellabhänger regulär nur bis 50 cm Länge erhältlich (Bauhaus; < 12 ct/Stück) - längere (z. B. 75, 100, 120 cm) auf Bestellung => Preis schwer abzuschätzen, sind aber sehr günstig: bei Bauhaus-Angabe von 100 Stück pro 56 m² sollten wir unter 300 Stück bleiben (70 €?)
  • CD-Deckenprofile
    • verlängerbar?? Bei Bauhaus bis 4 m Länge
    • Grundprofile je nach Deckengewicht mindestens alle 100 cm montieren (1) => mindestens 1 m/m² = 1,29 €/m²
    • Tragprofile bei 2x12,5er Beplankung alle 50 cm zu montieren => 2 m/m² = 2,58 €/m²
  • Dämmmaterial 100 mm => 4,90 €/m² (s.o.)
  • Gipskartonplatten 12,5 mm => 2x 2,33 € = 4,66 €/m²
  • Wandanschluss mit UD-Profilen - entspricht ca. den eingesparten UW-Profilen an der Hallendecke

Damit wären wir bei zusätzlichen Kosten von ca 13,50 €/m² Decke verglichen mit der Option "deckenhohe Wände", also nach aktueller Planung (172 m²) ca. 2300 €. Die Ersparnis durch die weniger hohen Wände ist hier noch nicht einbezogen, sie *könnte* bis zu einem Drittel der reinen Wandkosten (ohne Türen) betragen

Quellen:

Fazit: etwas zu teuer, vor allem in unserer Halle zu kompliziert aufzubauen

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