Difference between revisions of "Trockenbau"

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(→‎Materialien: UPDATE: OSB-Platten zur Beplankung (noch keine Zeit für Details, sorry))
(→‎Option: Deckenhohe Ständerwände: kurzes Update zum aktuellen Plan)
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== Option: Deckenhohe Ständerwände ==
 
== Option: Deckenhohe Ständerwände ==
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'''Aktueller Plan''' - es gibt zwei große Stahlträger im Abstand von ca 4 und 9,4 m zur Südwand, darunter montieren wir Holzbalken (Leimbinder oder Vollholz) und daran die UW-Profile.
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* Deckenhöhe nicht bei allen Wänden konstant - Schrägen könnten mehr Plattenmaterial schlucken, falls Reststücke nicht nutzbar sind
 
* Deckenhöhe nicht bei allen Wänden konstant - Schrägen könnten mehr Plattenmaterial schlucken, falls Reststücke nicht nutzbar sind
 
* Plattenmaße geben die Wandeinteilung ein Stück weit vor - z.B. "Gipsfaserplatte bis 2 m Höhe" nicht unbedingt genau möglich
 
* Plattenmaße geben die Wandeinteilung ein Stück weit vor - z.B. "Gipsfaserplatte bis 2 m Höhe" nicht unbedingt genau möglich
 
  
 
== Option: Raum im Raum ==
 
== Option: Raum im Raum ==

Revision as of 23:12, 4 November 2019

Falls wir in eine unausgebaute Halle ziehen, werden wir selbst Wände einziehen müssen - was sind dafür die Optionen?

Noch sehr unvollständig! Bringt euch gerne ein, wenn ihr Erfahrung habt!

Materialien

Wir sollten vor allem Kosten, Stabilität und Brandschutz berücksichtigen.

  • Ständerwerk
    • Holz
      • Stabilität: Nachteil laut Micha B. - arbeitet weiter, dadurch können die Platten reißen!
      • Brandschutz: brennbar! laut Internet trotzdem irgendwie auch brandbeständig verbaubar?!
      • Kosten: ab 6,20 €/m (100x100 mm)
    • Metallprofile
      • Stabilität: bleibt im Gegensatz zum Holz konstant
      • Brandschutz: nicht brennbar
      • Kosten: ≤ 2 €/m [1] -> entspricht angeblich 3-7 €/m² [2]
  • Plattenmaterial
    • OSB-Platten
      • UPDATE (Details später): wir werden wohl einfach OSB-Verlegeplatten nehmen! Brandschutzanforderungen existieren in unserer Halle **nicht.**
      • wir könnten etwas Geld sparen und dünne Platten verwenden, oder (lieber) etwas dickere
    • Gipskartonplatten
      • Stabilität: weniger als Gipsfaserplatten
      • Brandschutz: "nicht brennbar"
      • Kosten: Bauhaus 2,33 €/m² (12,5 mm) (generell angeblich 3-5 €/m² [3])
    • Gipsfaserplatten
      • Stabilität: "stabil, extrem belastbar und widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen" [4]
      • Brandschutz: "geeignet für: Bauschutz, Feuerschutz" [5]
      • Kosten: Bauhaus 6,65 €/m² (12,5 mm)
    • Schallschutzplatten
      • bei Bauhaus nur sehr teure (> 10 €/m²) - keine Option
      • Stabilität:
      • Brandschutz:
      • Kosten: angeblich 3-5 €/m² [6]
    • Feuerschutzplatten
      • gewöhnliche Gipskartonplatten auch nicht brennbar, diese aber mit "gutem Gefügezusammenhalt unter Brandeinwirkung" - wirklich nötig?
      • Stabilität: wie Gipskarton?
      • Brandschutz: nicht brennbar, "guter Gefügezusammenhalt unter Brandeinwirkung"
      • Kosten: Bauhaus 4,29 €/m² (12,5 mm)
    • Verbundplatten
      • (bisschen) Dämmung/Schallschutz schon inklusive - dadurch aber nur noch zum Anbringen auf bestehender Wand geeignet??
      • Stabilität: wie Gipskarton?
      • Brandschutz: EPS dürfte unter Hitze schnell unangenehm werden...
      • Kosten: Bauhaus 6,47 €/m² (30 mm)
  • Dämmstoff - "je kleiner die Wärmeleitgruppe/-stufe, desto besser die Wärmedämmung" [7]
    • Mineralwolle WLG 037
      • "eignet sich besonders für Trennwände mit Schall- und Brandschutzanforderungen. [...] zeichnet sich [...] durch ihre guten wärmedämmenden Eigenschaften aus" [8]
      • Stabilität: N/A
      • Brandschutz: nicht brennbar
      • Kosten: Bauhaus 1,95 €/m² (40 mm) bis 4,90 €/m² (100 mm)
    • Untersparrenfilz WLG 031 (vlieskaschierter Filz aus Glaswolle)
      • für die Hallendecke? was sind die Vorteile ggü der normalen Mineralwolle?
      • Stabilität: N/A
      • Brandschutz: nicht brennbar, Euroklasse A 2
      • Kosten: Bauhaus 8,55 €/m² [9]


  • Türen & drumherum
    • Türsturzprofile: Bauhaus > 5 €/m [10]
    • Zargen (860x1980): Bauhaus 61,50 (125 mm Wandstärke)
    • Türen (860x1980): Bauhaus ab 26,50 € inkl. Bundbart-Schloss, ohne Drücker [11]
    • Drückergarnituren: Bauhaus ≤ 10 € [12]

Aufbau

Zusammenfassung von Hornbach (Händler!): "Wände einziehen durch Trockenbau"

  • zur Schallentkopplung bestimmte Folie zwischen Ständerwerk und festen Mauern/Boden/Decke
  • Abstand vertikale Ständer?
    • Platten sollten versetzt montierbar sein (mind. 3 Ständer pro Platte) -> höchstens 1 m Abstand der Mittelpunkte für 2-Meter-Platten, höchstens 75 cm für 1,5-Meter-Platten
    • Dämmstoff zuschneiden nervt - Ständerwerk an Mattenbreite anpassen? -> 625 mm?
    • falls Türzargen (> 860) zwischen Ständer passen, bleiben wir später flexibel...allerdings sollte es mit anständiger Planung gar nicht nötig sein, weitere Türen einzufügen
    • unterschiedliche Maße Gipskarton- und Gipsfaserplatten - ist es wichtig, die Platten immer nahe der Kanten zu verschrauben?
  • Wandstärke? Metallprofile bei Bauhaus in 50, 80 oder 100 mm erhätlich
    • dickere Wände können besser isoliert werden, Hauptkostenfaktor scheint der Dämmstoff zu sein (linear - 2,5fache Dicke ist 2,5fach teurer)
    • laut Hornbach-Zusammenfassung schluckt eine 100-mm-Wand mit 040er Dämmstoff bis zu 52 dB
  • Wände bis zur Hallendecke (vermutlich einfacher) oder vorher Decke abhängen (vermutlich bessere Wärmedämmung)?
    • hängt stark von der vorhandenen Installation ab - bis ganz zur Decke bauen, wenn schon Lampen an Trägern o.ä. hängen!
  • Verlängerung CW-Profile bis zur Decke: mit einem Stück UW "ummanteln" und vernieten [13]

Option: Deckenhohe Ständerwände

Aktueller Plan - es gibt zwei große Stahlträger im Abstand von ca 4 und 9,4 m zur Südwand, darunter montieren wir Holzbalken (Leimbinder oder Vollholz) und daran die UW-Profile.

(Bild)
pro:

  • vergleichsweise günstig
  • einfach zu bauen
  • bestehende Wände werden einbezogen

con:

  • benötigt zusammenhängendes stabiles Deckenmaterial, um die Profile anzuschrauben
  • Körperschall wird über Dach und Stahlträger übertragen
  • unveränderter Wärmeverlust durch Fenster und evtl. Decke

Hiermit müssten wir eigentlich glücklich werden und trotzdem den Preis im Rahmen halten (125 mm Gesamtstärke bei 4 m durchschn. Deckenhöhe):

Ständermaterial: Metallprofile

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Boden/Decke: UW-Profil 100 mm ProBau: 1,40 €/m -> 0,70 €/m² Wand Hornbach: Knauf "dB"-Profil mit erhöhtem Schallschutz, 1,87 €/m -> 0,94 €/m² Wand
vertikal: CW-Standprofil 100 mm Knauf "dB" 3,5 m: 2,17 €/m -> bei 625er Abstand (= 1,6 m/m²) ca. 4 €/m² Wand (mehr als 3,50 €/m² durch nötige Verlängerung: Überlappung von 1 m vorgeschrieben [14])
Türöffnungen (oberhalb): Türsturzprofil 100 mm 10,15 €/Stück -> 10,15 € pro Tür <??>
Türöffnungen (seitlich): 1) UA-Aussteifungsprofil 100 mm 6,42 €/m -> 51,36 € pro Tür (wirklich bis zur Decke einzubauen?) <??>
Türöffnungen (seitlich): 2) Türpfostensteckwinkel 100 mm 15,45 €/4 Stück -> 15,45 € pro Tür <??>

Plattenmaterial: möglichst stabil in den unteren 2 m, darüber günstigere Variante

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
unten: Gipsfaserplatten 12,5 mm Hornbach: Fermacell 1500x1000 mm (6,30 € / m²)
oben: Gipskartonplatten 12,5 mm Knauf 2000x600 mm: 2,33 €/m² -> s.o. - 2,33 €/m² Wand

Türen (s. auch #Materialien)

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Zargen: 125 mm Wandstärke 61,50 € <??>
eigentliche Türen ab 26,50 € <??>
Drückergarnituren ≤ 10 € <??>

Sonstiges

Artikel Bauhaus-Preis ("um die Ecke") Alternativvorschläge
Dämmstoff: WLG 037, 100 mm 4,90 €/m² <??>
Dichtungsband 95 mm 0,58 €/m -> mind. 1,16 €/m² Wand (nur Decke/Boden, zzgl. Stöße an andere Wände) Hanfdämmstreifen 100 mm (Bauhaus: 0,59 €/m) - Nachteil: klebt nicht selbst, daher schwerer verwendbar?
  • Kleinkram - Schnellbauschrauben für versch. Profile, Niete für Verlängerungen, ...?

Gesamtkosten Bauhaus: ca. 20,50 € pro m² Wand plus 175 € pro Tür plus Kleinkram

Gesamtkosten günstigste Alternativen: ??

Rechenfallen:

  • CW-Profile sollen sich zur Verlängerung stark überlappen [15] - Reststücke < 1 m nicht mehr realistisch nutzbar!
  • Deckenhöhe nicht bei allen Wänden konstant - Schrägen könnten mehr Plattenmaterial schlucken, falls Reststücke nicht nutzbar sind
  • Plattenmaße geben die Wandeinteilung ein Stück weit vor - z.B. "Gipsfaserplatte bis 2 m Höhe" nicht unbedingt genau möglich

Option: Raum im Raum

(Bild)
pro:

  • beste Dämmung (Schall und Wärme)
  • unabhängig vom Deckenmaterial baubar

con:

  • teuer
  • spezielle Bauteile nicht im Baumarkt zu finden
  • aufwendigerer Aufbau
  • sämtliche Elektrik müsste von bestehenden Wänden und Decken verlagert werden
  • Platzverlust entlang bestehender Wände

Kosten- und Materialschätzung:

  • Decke:
    • UA-Doppelprofil 150 (Achsabstand 500 mm, also 2 m/m²) => bisher kein Preis gefunden, ca. doppeltes Aussteifungsprofil = 20 €/m = 40 €/m²?
    • Platten: beidseitig je 1x Knauf Diamant 12,5 mm (möglichst leicht) => 6,63 €/m² x2 = 13,26 €/m²
    • Dämmmaterial wie in Wänden - müsste allerdings zugeschnitten werden! => 4,90 €/m² bei Bauhaus, s.o.
  • Wände:
    • Systemstützen alle 4 m => ca. 20 Stück benötigt, Kosten je ca. 200 € = 4000 €!
    • dazu ähnliche Wandkosten wie deckenhohe Ständerwand - etwas reduziert, da Raumhöhe 3,4 m (Fensterhöhe) statt durchschn. 4 m

==> Mehrkosten ca. 14000 € - viel zu viel!! Eine feinere Schätzung wäre jetzt Zeitverschwendung, außerdem...

PROBLEM: selbst bei extrem geringem Eigengewicht der Decke und Verwendung der stärksten Knauf-Profile ist unser geplanter Gemeinschaftsraum bereits zu groß! Maximale Spannweite 7,5 m, realistisch eher 6,6 m inkl. Dämmstoff und doppelter beidseitiger Beplankung (Quelle: Knauf-PDF "Cubo Raum-in-Raum-Systeme", S. 6). Außerdem müssen in Längsrichtung mindestens an einer Stelle Aussteifungen angebracht werden, z. B. schräg angebrachte UA-Profile von außen gleiches PDF, S. 14)

Das Prinzip "Raum im Raum" ließe sich allerdings auch begehbar realisieren und könnte später eventuell eine interessante Option zur Abkapselung besonders lauter oder empfindlicher Maschinen darstellen.

Option: abgehängte Decke mit Ständer- und Bestandswänden

pro:

  • könnte weniger strikte Anforderungen an die Hallendecke stellen als deckenhohe Wände
  • etwas bessere Schall- und Wärmedämmung als deckenhohe Wände?

con:

  • vermutlich immer noch recht teuer
  • inkonsequente Umsetzung des "Raum-im-Raum"-Prinzips - bei weitem nicht so effektiv
  • Nachteile der deckenhohen Wände bleiben im wesentlichen erhalten

Je nach Beschaffenheit der Hallendecke könnten wir zu dieser Option gezwungen sein, da sie wesentlich günstiger als "Raum im Raum" sein dürfte - vor allem unklar: Wie würden die Wände enden? Könnten sie die Decke stützen, oder muss im Gegenteil die Decke die Wände aufrecht halten?

Prinzip: Grundprofile an Abhängern unter die Hallendecke, darunter Tragprofile (dichter beieinander)

  • Abhängtiefe am höchsten Punkt des Daches: nach aktueller Planung 4,60 - 3,40 = 1,20 m (abzüglich Stärke des Profilrosts)
  • Grundprofile = Tragprofile = "CD-Deckenprofile"?

Kosten- und Materialabschätzung:

  • Abhänger
    • je nach Deckengewicht mindestens alle 90 cm montieren (1)
    • Direktabhänger nur bis 12,5 cm möglich (2)
    • "Draht mit Öse"-Schnellabhänger regulär nur bis 50 cm Länge erhältlich (Bauhaus; < 12 ct/Stück) - längere (z. B. 75, 100, 120 cm) auf Bestellung => Preis schwer abzuschätzen, sind aber sehr günstig: bei Bauhaus-Angabe von 100 Stück pro 56 m² sollten wir unter 300 Stück bleiben (70 €?)
  • CD-Deckenprofile
    • verlängerbar?? Bei Bauhaus bis 4 m Länge
    • Grundprofile je nach Deckengewicht mindestens alle 100 cm montieren (1) => mindestens 1 m/m² = 1,29 €/m²
    • Tragprofile bei 2x12,5er Beplankung alle 50 cm zu montieren => 2 m/m² = 2,58 €/m²
  • Dämmmaterial 100 mm => 4,90 €/m² (s.o.)
  • Gipskartonplatten 12,5 mm => 2x 2,33 € = 4,66 €/m²
  • Wandanschluss mit UD-Profilen - entspricht ca. den eingesparten UW-Profilen an der Hallendecke

Damit wären wir bei zusätzlichen Kosten von ca 13,50 €/m² Decke verglichen mit der Option "deckenhohe Wände", also nach aktueller Planung (172 m²) ca. 2300 €. Die Ersparnis durch die weniger hohen Wände ist hier noch nicht einbezogen, sie *könnte* bis zu einem Drittel der reinen Wandkosten (ohne Türen) betragen

Quellen:

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